Begegnungen mit den jungen, scheinbar hilflosen Tieren, wecken bei vielen Menschen ihren Beschützerinstinkt. Mit dem Willen zu helfen, handeln sie dann häufig genau falsch: Sie sammeln die Kleinen ein und nehmen sie mit. Das ist meist der Beginn von unvorstellbarem Tierleid und endet oft mit dem Tod der Tiere oder in einem Leben in Dauergefangenschaft. Tiere brauchen keine menschliche Hilfe, sagt Dr. Frank Hünefeld, der Teamleiter Naturschutz der Stadt Jena. Das Verlassen der Wege, das Nutzen von Trampelpfaden und auch das Ableinen von Hunden sind in den Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten – egal zu welcher Jahreszeit. Ob man ein Naturschutzgebiet betritt, erkennt man sehr einfach an den gelben Schildern mit der Eule. Doch auch in der Stadt können vermeintlich hilflose Jungtiere begegnen – zum Beispiel kleine Falken. Sie sollten unbedingt ungestört an Ort und Stelle gelassen werden. Foto: Stadt Jena
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