Beim Umgang mit den durch Dürre und Brände entstandenen Waldschäden im Freistaat fordert der NABU Thüringen, auf eine natürliche Wiederbewaldung zu setzen. So sollen Pionierbaumarten wie Birken, Espen und Ebereschen gepflanzt werden. Teure Anpflanzungen im großen Stil wie vom Thüringer Landesprogramm vorgesehen sind aus Sicht der Naturschützer wenig sinnvoll. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die meisten dieser Pflanzen vertrocknen. Der NABU kritisiert außerdem den Trend, Fichten durch Douglasien und andere schnellwachsende Nadelbaumarten oder nichteinheimische Bauarten zu ersetzten. Dies verhindere die Entwicklung naturnaher Waldstrukturen und müsse beendet werden. jk
Foto: Friedhelm Petzke
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