In der Debatte um die Aufschiebung der geplanten Umwandlung von vier Prozent der Agrarflächen zu ökologischen Vorrangflächen auf nach 2023 melden sich jetzt die Thüringer Naturschutzverbände zu Wort. Mit dem Anbau von Feldfrüchten auf Brachflächen soll einer möglichen Versorgungskrise entgegengewirkt werden. Der BUND und NABU in Thüringen erwarten durch den Wegfall der Brachen langfristige Schäden für die biologische Vielfalt und sogar eine Minderung von Erträgen in der Lebensmittelproduktion. Die Naturschutzverbände sind sich einig, dass es in Zukunft sogar noch ambitioniertere Schritte hin zu einer ökologischen europäischen Agrarpolitik braucht. Sie fordern die Thüringer Landesregierung auf, sich dafür stark zu machen. Foto: Archiv
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