Unter dem Motto „Nichts gehört - nichts gesehen - nichts gewusst" zeigt eine Gruppe engagierter Antifaschisten ab dem 6. Oktober eine Ausstellung in der Stadtkirche. Mit Fotos, Gedächtnisprotokollen und erklärenden Texten beschäftigen sie sich mit der Frage, ob man im Jena der 90er Jahre wirklich nichts von rechtsextremen Gefahren hören, sehen oder wissen konnte. Die Ausstellung will den täglichen psychischen und physischen Terror, der von rechten Gewalttätern ausgeht, ebenso sichtbar machen wie die Angst anderer Jugendlicher und junger Erwachsener vor rechten Übergriffen. Außerdem soll das häufige Wegsehen von Verantwortlichen in Polizei und Stadtpolitik sowie das Desinteresse vieler Jenaer Bürger und Bürgerinnen offensichtlich werden.
Die Ausstellung wird am Mittwoch, 6. Oktober, um 18 Uhr unter anderem mit Mitat Özdemir und Peter Bach von der Initiative „Keupstraße ist überall“ aus Köln eröffnet. In einer anschließenden Podiumsdiskussion sprechen Akteure der 90er Jahre über ihre Erlebnisse und versuchen, die Verantwortung der Stadtgesellschaft herauszuarbeiten.
Die Ausstellung wird vom 06. Oktober bis zum 30. Oktober 2021 zu den Öffnungszeiten der Stadtkirche (Sonntag und Montag von 10-16 Uhr, Dienstag - Sonnabend von 10-18 Uhr) zu sehen sein.
Neben der Eröffnung wird es folgende Begleitveranstaltungen geben: Am Donnerstag, 14. Oktober, um 19 Uhr liest Caro Keller von NSU-Watch zum Thema "Aufklären und Einmischen. Der NSU-Komplex und der Münchener Prozess" und lädt zum Gespräch. Am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr lädt Alexander Hoffmann, der Nebenklageanwalt im NSU-Prozess, zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema "Umgang mit Übergriffen von Neonazis in Thüringen nach dem NSU".
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