Mit Blick auf die psychische Belastung vieler Berufstätiger in Thüringen ist die Lage zwar weiterhin angespannter, als noch vor der Pandemie, aber nicht mehr so kritisch, wie im ersten Corona-Jahr 2020. Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass Arbeitnehmer im Freistaat in den ersten sechs Monaten im Schnitt 36,9 Tage unter anderem wegen Depressionen, Angststörungen und Burnout krankgeschrieben waren. Das sind 5,5 Tage weniger als im Jahr 2020, aber noch 1,6 Tage mehr als 2019. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen schlagen die Wirtschaftskrise, Existenzängste, Unsicherheit und das Gefühl des Kontrollverlusts auf die Seele. Zum anderen können viele Berufstätige Arbeit und Privatleben im Homeoffice schlechter voneinander trennen. Nähere Informationen gibt ed unter kkh.de/unternehmen/kurzportraet. dh
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