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Jenaer Uni-Chemikerin ist EU-Netzwerk-Koordinatorin

Datum: 12.12.2019
Rubrik: Wissenschaft

Die Chemikerin Prof. Dr. Stefanie Gräfe von der Universität Jena ist deutsche Koordinatorin eines  neuen EU-geförderten internationalen Netzwerkes zur Attosekunden-Chemie. Um zu beobachten, was im Inneren von Atomen geschieht, können Forscher sie mit Röntgen- oder extrem ultravioletter Strahlung durchleuchten. Allerdings müssen sich für diese Art der Spektroskopie die Lichtblitze auf der gleichen Zeitebene wie die Elektronen um den Atomkern bewegen. Dafür sind Laserpulse im Attosekundenbereich nötig – das entspricht dem Trillionstel einer Sekunde. Um ihr Potenzial weiter auszuloten und vor allem konkret zu nutzen, haben Forscher aus Chemie und Physik ein internationales Netzwerk gegründet, durch das sie ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich weiter intensivieren wollen. Die Europäische Union fördert die neue Kooperationsbasis in den kommenden vier Jahren mit insgesamt etwa einer halben Million Euro. Bisher sind Wissenschaftler aus insgesamt 25 Ländern beteiligt. cd/Foto: FSU

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