Bad Klosterlausnitz: Erneut sind im Waldgebiet der ehemaligen Luftmunitionsanstalt MUNA mehrere Bomben gefunden worden. Nach Polizei-Angaben handelt es sich um sieben Minenbomben deutscher Produktion des Typs „Monika" mit einem Gewicht von je 907 kg. Die Minenbomben wurden für Abwürfe sowohl über Land als auch über dem Meer eingesetzt. Fünf der sieben Bomben besitzen keinen Zünder, sodass sie abtransportiert werden konnten. Zwei Bomben besitzen sogenannte Störzünder. Sie dienten einzig dem Zweck, eine Entschärfung unmöglich zu machen. Diese Bomben müssen gesprengt werden. Wie beim Fund der amerikanischen Fliegerbombe in der vergangenen Woche wird wieder ein Sicherheitsradius von einem Kilometer rund um den Fundort gezogen und der Bereich am heutigen Donnerstag ab 13 Uhr evakuiert. Auch ein Teilstück der A4 zwischen den Anschlussstellen Rüdersdorf und Hermsdorf-Ost ist in beide Richtungen betroffen. Die Sprengungen sind ab 15 Uhr geplant und erfolgen im Abstand von 15 bis 20 Minuten. Dazu wird die A4 jeweils kurzzeitig gesperrt.
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