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jenawohnen GmbH: Zahlen, Mieten und Pläne im Überblick

Datum: 22.01.2026
Rubrik: Wirtschaft

In der Beantwortung der Großen Anfrage der Fraktion Die Linke zu „Mieten und Wohnen in Jena“, die kommende Woche im Stadtrat besprochen, wird auch die Entwicklung der jenawohnen GmbH betrachtet.

Die jenawohnen GmbH hat in den vergangenen zehn Jahren die Neuvermietungsmieten moderat, aber spürbar erhöht: von 5,92 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2016 auf 6,98 Euro im Jahr 2025. Den deutlichsten Anstieg verzeichnete das Wohnungsunternehmen 2024, als die Neuvermietungsmiete um 6,3 Prozent auf 6,94 Euro stieg.

Finanziell weist die jenawohnen GmbH für die Jahre 2016 bis 2023 Jahresüberschüsse zwischen 16 und rund 18 Millionen Euro aus. In den Jahren 2024 und 2025 gingen die Überschüsse auf 13,76 beziehungsweise 13,88 Millionen Euro zurück.

Der Wohnungsbestand blieb im gesamten Zeitraum konstant zwischen 14.300 und 14.500 Wohnungen. Zuletzt lag er 2025 bei 14.366 Einheiten. Parallel dazu wurde kontinuierlich modernisiert: Zwischen 2016 und 2024 sanierte die jenawohnen GmbH jährlich rund 200 bis 380 Wohnungen, 2025 waren es 500 Sanierungen. Eine ähnliche Größenordnung ist für das Jahr 2026 geplant.

Die jenawohnen GmbH hat für die Jahre 2025 bis 2031 jährlich rund 40 Millionen Euro für Sanierungen eingeplant, vor allem in Winzerla und Lobeda. Vorrangig umgesetzt werden dabei Strangsanierungen von Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen sowie Fassadensanierungen.

Neubauprojekte laufen derzeit am Neuen Saaltor und in der Beethovenstraße in Hermsdorf. Beide Vorhaben sollen 2027 abgeschlossen werden. Weitere Projekte sind in Planung: „Am Oelste“ soll bis 2027 umgesetzt werden, am Hufelandweg wird die Planung fortgeführt und für die Theobald-Renner-Straße werden Fördermöglichkeiten geprüft.

Die Miete wurde 2023 und 2024 bei insgesamt 3.301 Wohnungen nach Mietspiegel erhöht, im Schnitt um 27 Euro. In diesem Zeitraum wurden 36 Klagen auf Zustimmung eingereicht. Zudem meldet die jenawohnen GmbH 17 Zwangsräumungen im Jahr 2022 sowie jeweils 27 in den Jahren 2023 und 2024 – meist wegen Mietschulden oder vertragswidrigem Verhalten.

Foto: Archiv

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