Zu trocken, zu warm, zu viele Schädlinge: Ein Großteil der heimischen Nadelbäume ist nach Einschätzung der IG Bauen-Agrar-Umwelt Ostthüringen akut bedroht – mit massiven Folgen für die Forstwirtschaft in der Region. Nach dem Hitze-Jahr 2018 fehle auch in diesem Sommer bislang der nötige Regen. Gerade heimische Fichten leiden unter sogenanntem „Dürre-Stress“. Die Bäume seien nach Angaben des Bezirksvorsitzenden der Forst-Gewerkschaft, Frieder Neudeck, Schädlingen wie dem Borkenkäfer fast schutzlos ausgeliefert. Bei Fichten, Kiefern und Tannen gehe es langfristig ums Überleben. Wichtig sei jetzt eine neue Waldstrategie, die vermehrt auf Mischwälder setzt, um den Forst vor dem Klimawandel zu schützen.
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