Der vielzitierte zweite Blick kommt häufig dann zum Einsatz, wenn Dinge genau überprüft und unter die Lupe genommen werden sollen. Neurologisch gesehen ist er meist der weniger aufwendige und effizientere. Davon sind Neurowissenschaftler überzeugt - spätestens seitdem sie das Phänomen der „unterdrückenden Wiederholung" kennen. Das Gehirn scheint Ressourcen schonen zu wollen und greift deshalb auf Erfahrungswerte zurück. Eine jetzt erschienene Sonderausgabe „Repetition Suppression - an integrative view" des Fachjournals Cortex greift aktuelle Diskussionen in diesem Bereich auf. Die Publikation fasst die Inhalte einer Summer School von 2014 zusammen, während der sich internationale Experten und Jenaer Studenten intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
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