Psychologen der Universität Jena untersuchen Zusammenhänge zwischen Erfahrungen in der Schule und der Bereitschaft von Jugendlichen, sich gesellschaftlich zu engagieren. In einer neuen Studie wurde über ein Jahr verfolgt, wie sich die Bereitschaft von 1 000 Regelschülern und Gymnasiasten im Alter von 12 bis 18 Jahren aus ganz Thüringen entwickelt hat, gesellschaftliches und politisches Engagement zu zeigen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich in dem Maße, wie es einen lebendigen Austausch zwischen Lehrern und Schülern auf Augenhöhe gibt, eine positivere Haltung gegenüber gesellschaftlichem und politischem Engagement entwickelt. Allerdings reichen Worte allein nicht aus, vielmehr sind die Lehrer angehalten, gemeinsam mit ihren Schülern zu handeln. cd
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