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FCC verschießt Elfer in Zwickau – und verliert danach das Spiel

Datum: 15.05.2016
Rubrik: Sport

Der FC Carl Zeiss Jena unterlag am Sonntagnachmittag mit 0:2 (0:1) beim FSV Zwickau. Bereits im Vorfeld hatte das Gastspiel am vorletzten Spieltag der Saison für die Jenaer sportlich wenig Bedeutung. Ärgern wollten und konnten sie die favorisierten Hausherren zunächst dennoch ein wenig. Der Tabellenführer konnte der Partie gegen die teilweise frech aufspielenden Blaugelbweißen in der Anfangshase nicht den eigenen Stempel aufdrücken. Nach einer guten halben Stunde hatten die Jenaer sogar die Riesenchance zur Überraschung. Nach Foul an Bär gab es Strafstoß für den FCC, den Kapitän und Abwehrchef René Klingbeil aber über das Zwickauer Gehäuse zimmerte. Dies hatte Signalwirkung für die Zwickauer, die von nun an deutlich den Ton angeben und schon kurze Zeit später führten. Zimmermann traf per Kopf (38. Minute). Weil die FCC-Abwehr kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eben auf der Linie retten konnte, ging es nur mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Kabinen. Die Gastgeber kamen mit Elan auf den Platz zurück, schließlich ging es im Fernduell um die Tabellenführung gegen den vor dem Spiel punktgleichen Berliner AK (zur Pause 1:1 gegen Meuselwitz). Die Zwickauer drückten, doch scheiterten spätestens an FCC-Torwart Raphael Koczor. Erst als in der Schlussphase Jenas Niclas Erlbeck vom Platz musste (90., gelb-rot, wiederholtes Foulspiel), konnte der FSV nochmals zuschlagen. Nietfeld hechtete sich in einen Freistoß und traf per Kopf (90.+1). Am Ende siegte auch der Berliner AK (3:1), wodurch über die Regionalligameisterschaft und somit den Startplatz für die Aufstiegsrelegation erst am letzten Spieltag entschieden wird (Zwickau beim FC Schönberg, der BAK in Bautzen).

Der FC Carl Zeiss Jena ist nach der elften Niederlage in der aktuellen Spielzeit nur noch Achter der Regionalliga Nordost. Das letzte Saisonspiel bestreitet das Team von Volkan Uluc am kommenden Samstag ab 13.30 Uhr gegen Kellerkind Halberstadt. Am darauffolgenden Wochenende steht dann das Landespokalfinale gegen Rot-Weiß Erfurt oder bei Einheit Rudolstadt an. Deren Halbfinalbegegnung findet am Mittwoch, 18. Mai, ab 18.30 Uhr statt.

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