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Goethe als Glücksfall für die Universität

Datum: 03.05.2016
Rubrik: Wissenschaft

Historiker der Universität Jena haben den Quellenband  „Statuten und Reformkonzepte für die Universität Jena von 1816 bis 1829" herausgegeben. Joachim Bauer, Gerhard Müller und Thomas Pester veröffentlichten ihn in der Reihe „Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena". Im Kern ging es in jener Zeit darum, die Universität als Institution in die Moderne zu führen. Besonders der Geheime Rat Johann Wolfgang von Goethe zeichnete für den neuerlichen Aufschwung der ehrwürdigen Universität verantwortlich.  Unter Goethes Regie wurden der Botanische Garten angelegt und die Anatomische wie die Mineralogische Sammlung als Forschungseinrichtungen etabliert. Außerdem sorgte Goethe für eine Reorganisation der Universitätsbibliothek, für die er seit 1817 verantwortlich war.

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