Die Anzahl der vorgestellten Verdachtsfälle auf die Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in der Thüringer Ambulanz für Kinderschutz (TAKS) hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. 2013 wurden der Kinderschutzambulanz, angesiedelt an der Klinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Jena (UKJ), 109 Verdachtsfälle vorgestellt, im Vorjahr waren es 52. In 40 Fällen konnten die Ärzte den medizinischen Nachweis für eine Misshandlung erbringen. Diese Entwicklung wird in der kommenden Woche diskutiert: Am 2. April findet von 9 bis 16 Uhr am Uniklinikum in Lobeda die dritte Thüringer Kinderschutzkonferenz statt.
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