Die Stadt Jena hat feierlich 304 neue Staatsbürger begrüßt. 304 Menschen, 142 Frauen und 162 Männer, die im ersten Halbjahr 2026 eingebürgert wurden, waren zur Veranstaltung in der Rathausdiele eingeladen. Nach „den formalen, oft langwierigen und schwierigen Prozessen der Einbürgerung“ hieß Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche sie sehr herzlich willkommen.
Die in den vergangenen Monaten Eingebürgerten stammen aus 49 verschiedenen Nationen auf fünf Kontinenten. Die zahlenmäßig am stärksten sind Syrien, Belarus, Russland und die Ukraine vertreten. Zudem wurden zehn staatenlose Menschen eingebürgert.
Mit jeder Einbürgerung seien ganz persönliche Beweggründe, Entwicklungen, Schicksale und tiefgreifende Veränderungen für jeden Einzelnen verbunden, sagte Nitzsche. Voraussetzungen für den Erhalt der deutschen Staatsangehörigkeit sind neben einem rechtmäßigen Aufenthalt von meist mindestens fünf Jahren, ausreichende Deutschkenntnisse, ein erfolgreich bestandener Einbürgerungstest zur deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung, das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Absicherung des Lebensunterhalts ohne Sozialhilfe und Arbeitslosengeld.
Foto: Stadt Jena
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