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Erasmus+ stärkt internationale Kooperationen

Datum: 28.08.2026
Rubrik: Bildung

Internationale Erfahrungen zu ermöglichen, Wissen auszutauschen und Hochschulen über Grenzen hinweg miteinander zu verbinden: Dafür erhält die Friedrich-Schiller-Universität Jena in der aktuellen Erasmus+-Förderrunde rund 1,8 Millionen Euro. Es ist die höchste Fördersumme, die der Universität im Rahmen der Erasmus+-Programme in den vergangenen zehn Jahren bewilligt wurde.

Mit der aktuellen Förderrunde erweitert die Universität Jena ihr internationales Erasmus+-Netzwerk erneut. Erstmals kommt die Karibik mit Kuba als Partnerland, hinzu. Weitere bewilligte Partnerregionen sind Asien und der Pazifikraum, die USA und Kanada, der Westliche Balkan, der Südliche Mittelmeerraum sowie die Östliche Nachbarschaft. Dazu zählen beispielsweise die Ukraine, die Republik Moldau und die Kaukasusregion.

Wie aus Förderung konkrete Zusammenarbeit entsteht, zeigt ein aktuelles Beispiel: Ende August nahm eine Delegation der V. N. Karazin Kharkiv National University mit fünf Wissenschaftlern und zehn Studierenden an der EMIMEP Summer School am Abbe Center of Photonics der Universität Jena teil. Im Mittelpunkt der Summer School standen Mikrowellenelektronik und Photonik. Die Summer School soll dabei nicht der Endpunkt der Zusammenarbeit sein. Beide Universitäten arbeiten an einer weiteren Vertiefung ihrer Kooperation in Forschung und Innovation. Im Fokus stehen insbesondere Physik, Photonik und Quantentechnologien.

Erasmus+ ermöglicht damit nicht nur internationale Mobilität. Das Programm schafft Verbindungen zwischen Menschen und Institutionen, aus denen langfristige Kooperationen in Studium, Forschung und Innovation entstehen können.

Foto: Nicole Nerger/Universität Jena

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