Wie wurden Dörfer im Spätmittelalter verteidigt und welche militärischen Pflichten hatten Bauern? Diesen Fragen widmet sich ein Vortrag von Matthias Herzer aus Gera am Donnerstag, 2. Juli, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Im Mittelpunkt steht ein Rüstungsregister aus dem Jahr 1466, das Herzog Wilhelm von Sachsen zur Erfassung der Wehrhaftigkeit der Landbevölkerung anlegen ließ. Überliefert sind Angaben aus 319 Dörfern zu Waffen, Ausrüstung und Heerfolge.
Der Referent gibt Einblicke in die Ämter Leuchtenburg und Dornburg, zu denen teilweise auch Orte des heutigen Jenaer Stadtgebiets gehörten.
Der Vortrag „Landesdefension im Spätmittelalter - Wehrpflichten und Heerfolge der Landbevölkerung“ beginnt um 18:00 Uhr im Seminarraum der Zwätzengasse 4. Der Eintritt ist frei.
Grafik: Verein für Thüringer Geschichte e.V.
Die Nominierten für den Thüringer Staatspreis für Baukultur 2026 stehen fest. Aus 66 eingereichten... [zum Beitrag]
In Jena mehren sich seit dem vergangenen Jahr Meldungen über die eingeschleppte Vergessene Wegameise, die... [zum Beitrag]
Die Stadt Jena ruft wegen der extremen Hitze am Wochenende zu besonderer Vorsicht auf. Körperliche... [zum Beitrag]
An heißen Sommertagen können Badegäste in Jena künftig länger schwimmen. Ab dem 1. Juli passen Ost- und... [zum Beitrag]
Seit 30 Jahren ist das Akademiehotel ein Ort für Tagungen und Seminare, das bei niedrigen Preisen kaum... [zum Beitrag]
Am Universitätsklinikum Jena ist ein Kind trotz Beckenendlage auf natürlichem Weg geboren worden. Der... [zum Beitrag]
Die Stadt Jena beteiligt sich gemeinsam mit Thüringer Landkreisen, der Universität Erfurt und der ThEGA... [zum Beitrag]
Damit die Blutversorgung auch in der Ferienzeit gesichert bleibt, startet die Blutspende am... [zum Beitrag]
Mit dem Universitätsklinikum und der Friedrich-Schiller-Universität ist Jena Teil des mitteldeutschen... [zum Beitrag]
Besuchen Sie uns, auch gerne hier
Ihre Meinung ist uns sehr wichtig, teilen Sie diese mit Uns !