Am 17. November 2025 um 18:15 Uhr ist die russische Historikerin, Memorial-Mitbegründerin und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa am Imre Kertész Kolleg der Universität Jena zu Gast. Im kleinen Rosensaal liest sie aus ihrem neuen Buch „Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen“. Darin erzählt Scherbakowa von den kurzen Jahren der Perestroika. Sie berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Moskau und auf dem Land zu Beginn der 1990er-Jahre, beschreibt die ungewohnte Freiheit und wie die Menschen mehr schlecht als recht damit umzugehen lernten. Im Anschluss an die Lesung trägt sie sich in das Goldene Buch der Stadt Jena ein.
Foto: Doro Zinn
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