Mehr Sportvereine als bisher sollen von der Förderung durch die Stadt profitieren, das gesamte Verfahren soll weniger bürokratisch ablaufen und das Ehrenamt gestärkt werden. Diese Ziele verfolgt die geänderte Sportförderrichtlinie der Stadt Jena. In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat einer entsprechenden Änderung der Richtlinie zugestimmt. Diese war zuletzt vor mehr als fünf Jahren überarbeitet worden.
Im Bereich der Pauschalförderung galten bisher nur Vereine als förderberechtigt, die 30 Prozent Mitglieder bis 26 Jahren oder über 60 Jahren aufwiesen. Vor allem die Quote im Seniorenbereich war für viele Vereine schwer zu erfüllen. Der Wert ist nun auf 20 Prozent gesenkt worden.
Das neue Verfahren vereinfacht zudem die Antragstellung, die Abrechnung und die Prüfung. So entfallen unter anderem das achtseitige Antragsformular und die kleinteilige Nachweispflicht für die Abrechnung.
Ein weiteres Anliegen ist es, die Zielgruppen der Förderung zu schärfen. Im Bereich der Projektförderung liegt daher ein besonderer Schwerpunkt auf der Förderung des Ehrenamts, indem unter anderem die Traineraus- und -weiterbildung besonders unterstützt wird, ebenso wie FSJ-Stellen in Sportvereinen.
Foto: Stadt Jena
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