Wie studierte es sich in der DDR? Wie sah der Alltag von Studenten aus, im Hörsaal und im Wohnheim? Eindrücke davon vermittelt die Ausstellung „Bewegung und Stillstand. Das letzte Studienjahr in der DDR“, die ab dem 14. April im Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena gezeigt wird. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 20. Mai 2025.
Gezeigt werden auch Absurditäten des Uni-Betriebes jener Zeit. So widmet sich eine Schautafel dem sogenannten Giftschrank in der Universitätsbibliothek Jena. Darin wurden Zeitschriften und Bücher aus dem „nichtsozialistischen Ausland“ aufbewahrt, aber auch NS-Literatur. Der Zugang zu dieser verbotenen Literatur war streng geregelt.
Foto: Nicole Nerger/Universität Jena
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