Im Film „Verlorene Zeit – Gegen das Schweigen“ gehen vier Menschen auf eine Spurensuche in ihre Vergangenheit. Im Durchgangsheim Schmiedefeld, im Jugendwerkhof „Neues Leben“ Wolfersdorf und im Frauengefängnis Hohenleuben waren sie der Willkür des SED-Regimes ausgeliefert, weil sie als „schwer erziehbar“ galten oder in den Westen wollten. Die Zeitzeugen sprechen über Gewalterfahrungen, Isolation und Zwangsarbeit in Einrichtungen der repressiven DDR-Heimerziehung und im Strafvollzug sowie über die Gründe ihrer Einweisung oder Verhaftung. Auch in Thüringen gab es solche Einrichtungen.
Im Anschluss an die Filmpremiere am 30. Oktober im Schillerhof-Kino besteht die Möglichkeit, mit dem Filmteam und den anwesenden Protagonisten ins Gespräch zu kommen.
Foto: Stefanie Falkenberg
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