Die Intensivstationen des Universitätsklinikums Jena (UKJ) wurden erstmals als „Angehörigenfreundliche Intensivstationen“ zertifiziert.
Vertraute Stimmen, Gerüche und viel Wärme: All das und noch viel mehr geben Angehörige den Patienten auf einer Intensivstation – und können damit zum Wohlbefinden beitragen. Die vier Intensivstationen (ITS) des UKJ wurden nun mit dem Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstationen“ der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF) ausgezeichnet. Die DGF bescheinigt dem UKJ als einzige Klinik in Thüringen damit, pflegewissenschaftliche Erkenntnisse zur Rolle der Angehörigen für Intensiv-Patienten in der Praxis umzusetzen. Hauptkriterien der Zertifizierung sind der Verzicht auf feste Besuchszeiten und die aktive Einbindung der Angehörigen in die Entscheidungs- und Versorgungsprozesse. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig.
Foto: Rodigast/UKJ
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