Jena hat die dritte Kulturkonzeption für die Lichtstadt fortgeschrieben. Das aktualisierte Papier soll bis 2028 als „Kulturkompass“ dienen, so der Kulturausschussvorsitzende Dr. Jörg Vogel. So werde ein Entwicklungskorridor für Jenas Kulturentwicklung und Kulturaktere geöffnet und ein Werkzeug geschaffen, das nur noch benutzt werden müsse. Die Überarbeitung war nötig, da das vorhergehende Papier stark von den Auswirkungen der Coronapandemie auf den kulturellen Spielbetrieb beeinflusst gewesen ist. Andererseits stehen in den kommenden Jahren andere Herausforderungen für die Kulturarbeit an.
Über 300 Gespräche wurden mit zahlreichen Kulturakteuren und für die Kultur engagierten Bürgern geführt, um Bedürfnisse, Entwicklungsziele und mittelfristige Herausforderungen zu diagnostizieren. Es ergaben sich 44 Maßnahmen, die mit Blick auf die Kultur in Jena vor allem folgende Prämissen verfolgen:
1. Kultureller Bildung wird eine zentrale Bedeutung zugewiesen, da sie die Befähigung zu kritischer Wahrnehmung und somit Teilhabe bedeutet.
2. Kulturentwicklung wird als Teilaspekt der Stadtentwicklung verstanden. Von daher geht es bei der Schaffung von kulturellen Freiräumen auch darum, Interessen zu moderieren und in Einklang zu bringen. Dafür wird die Position einer Nachtkulturvertretung neu geschaffen.
3. Kulturarbeit soll künftig auch stärker unter qualitativen Gesichtspunkten betrachtet werden. Stichworte sind Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit.
4. Das Ehrenamt soll gestärkt und aufgewertet werden.
5. Schließlich soll die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten Jenas wieder stärker in den Fokus rücken.
Für 2027 ist ein großer Kulturgipfel geplant.
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