Der internationale Spezialglashersteller SCHOTT hat das Geschäftsjahr 2021/22 trotz globaler Krisen mit soliden Finanzkennzahlen abgeschlossen. Der Umsatz erhöhte sich nach Konzernangaben um zehn Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Erfreulich entwickelt haben sich das Pharma-Geschäft sowie Komponenten für die Medizintechnik und die Mikrochip-Fertigung. Zukunftschancen sieht das Unternehmen außerdem bei ultradünnem Glas für den Bereich Astro & Space. Im laufenden Geschäftsjahr sind Investitionen von 500 Millionen Euro geplant. SCHOTT profitierte von der Wachstums- und Investitionsstrategie der vergangenen Jahre. Angespannte Lieferketten als Nachwirkung der Pandemie sowie stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise stellen die Industrie derzeit vor große Herausforderungen. Einen Teil hat SCHOTT durch Effizienzmaßnahmen kompensiert. Preisanpassungen ließen sich jedoch nicht vermeiden. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich der Technologiekonzern ein Wachstum von fünf bis acht Prozent vorgenommen. SCHOTT hat momentan weltweit ca. 17 200 Beschäftigte, davon rund 500 in Jena. cd/Foto: SCHOTT
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