Die Lieferengpässe für Paracetamol- und Ibuprofen-haltige Fiebersäfte bereiten Heilberufen und Eltern derzeit große Sorgen. Deshalb haben Landesapothekerkammer und Landesärztekammer gemeinsam nach einer Lösung gesucht und sich über folgende Vorgehensweise verständigt: Sind Ibuprofen- oder Paracetamol-haltige Fiebersäfte als Fertigarzneimittel nicht mehr zu bekommen, haben Apotheker die Möglichkeit, mit Rezepturen auszuhelfen. Allerdings kann diese Maßnahme ausschließlich im Einzelfall zur Anwendung kommen, wenn der Krankheitszustand des Kindes eine Behandlung mit den Wirkstoffen erfordert. Die konkreten Bedingungen für die Verordnung hat die Landesärztekammer Thüringen in einem Newsletter ihren Mitgliedern mitgeteilt. cd
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