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Rederecht für Jugendparlament im Stadtrat und Wohnheim für Auszubildende

Datum: 15.07.2022
Rubrik: Politik

Der Jenaer Stadtrat hat am Donnerstag der Beschlussvorlage zum Rederecht des Jugendparlaments im Stadtrat mehrheitlich zugestimmt. Die Geschäftsordnung des Stadtrates in §14 Sitzungsleitung und Verlauf wird dahingehend geändert, dass der Vorsitz oder ein Mitglied des Jugendparlaments das Recht hat, zu Themen, die Jugendliche betreffen im Stadtrat und in den Ausschüssen das Wort zu erhalten. Außerdem wurde der Oberbürgermeister damit beauftragt, weitere satzungsmögliche Anpassungen zur Sicherung des Rederechts für Vertreter des Jugendparlaments zu prüfen. Der Beschlussvorlage „Ein Wohnheim für Auszubildende“ stimmte der Stadtrat einstimmig zu. Der Oberbürgermeister soll nun ein Wohnheim und vorhandene Kapazitäten auf Träger, Finanzierungsformen sowie Bildungs- und Freizeitangebote prüfen. Somit sollen nicht nur Studenten, sondern auch Azubis einen kostengünstigen Wohnraum während der Ausbildung erhalten. dh

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