Die Stolperstein-Tradition wurde am Montag mit dem Setzen von fünf neuen Steinen für ermordete Jenaer Mitbürger fortgesetzt. Sie kamen als Opfer von medizinischen Verbrechen der Nationalsozialisten in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein bzw. wegen ihrer Herkunft als Roma im KZ Auschwitz ums Leben. Der Initiator der Aktion, Gunter Demnig, setzte bei strömendem Regen Unterm Markt 7 den ersten Gedenkstein für Luise Eismann. Weitere Messingsteine wurden für Gertrud Korte Hinterm Rathaus, für Meta Langstroff in der Lutherstraße, für Sonia Maria Wagner Am Gries und für Kurt Hanitzsch in der Golmsdorfer Straße ins Pflaster gesetzt. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ e.V. bereitete die Stadt Jena das Setzen der Stolpersteine vor. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche richtete Worte des Gedenkens an die Teilnehmer. cd/Foto: Stadt Jena/Kristian Philler
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