Mit den ersten milderen Tagen nimmt die Zahl der Erholungssuchenden im Wald zu. Aber auch die Zahl der Zecken, die ihre Winterstarre beenden. Diese können bei Hautkontakt mit ihrem Wirt gefährliche Krankheiten übertragen. Jährlich erkranken im Freistaat 300 bis 400 Personen an zeckenübertragener Borreliose, acht bis 15 davon an der gefährlichen Hirnhautentzündung FSME. Als FSME-Risikogebiete gelten insbesondere Süd- und Ostthüringen, darunter die Wälder um Hildburghausen, Jena, Gera und Schleiz. Die Landesforstanstalt weist darauf hin, dass Waldbesucher Waldwege nicht verlassen und Wiesenquerungen bei höherem Graswuchs meiden sollten. Die Zecken sitzen dort gern auf besonnten Gräsern und Zweigen vorwiegend in 30 bis 60 cm Höhe und lassen sich von einem Wirtstier oder eben auch dem Menschen im Vorbeigehen abstreifen. Ihr Opfer erkennen sie am Schweißgeruch. cd/Foto: ThüringenForst
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