Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zog für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus eine positive Bilanz für das Jahr 2020. Laut Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff überstiegen die Anträge die bereitgestellten Mittel, was für eine hohe Attraktivität der Förderangebote spreche. Scharfe Kritik kam hingegen vom Verband der Thüringer Wohnungswirtschaft, der die Maßnahmen der Landesregierung bereits im September als unzureichend bezeichnete. Zwar seien im Bundesvergleich praktikable Förderkonditionen aufgelegt worden, bei der tatsächlichen Bereitstellung der Mittel sehe es aber bitter aus, so der Verband. Nach Angaben des Ministerium ist das Ziel für 2021, den sozialen Wohnungsbau in der Stadt und auf dem Land weiter voranzubringen und mit ausreichend Mitteln auszustatten. cf
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