Das Thüringer Landwirtschaftsministerium will Möglichkeiten der Dürre- und Liquiditätsbeihilfen prüfen, wenn die Trockenheit zu den befürchteten großen Ernteausfällen führt. Das sagte Ministerin Birgit Keller bei einem Vor-Ort-Termin in einem Agrarbetrieb. Seriös abschätzen könne man das aber erst nach Abschluss der Ernte. Das Ministerium habe bereits ökologische Vorrangflächen für Winterfutter freigegeben, um dem Futtermangel fürs Vieh vorzubeugen. Schätzungen rechnen beim Wintergetreide von Ausfällen von 10 bis 25 Prozent; Einschätzungen zum Sommergetreide liegen noch nicht vor. Beim Raps werden derzeit Ertragsverluste von bis zu 50 Prozent erwartet. Am 31. Juli treffen sich die Abteilungsleiter der Landwirtschaftsministerien der Länder und des Bundes in Berlin, um über Maßnahmen zu beraten. cd
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