Erstmals sind im Agenturbezirk Jena weniger als 8 000 Menschen ohne Arbeit. Gleichzeitig befinden sich die Stellengesuche der regionalen Arbeitgeber auf einem Höchststand. Das geht aus der Arbeitsmarktbilanz für Juni hervor, die heute vorgelegt wurde. Rein rechnerisch könnte jeder zweite Arbeitslose eine Stelle antreten. Aber Angebot und Nachfrage passen nicht immer zusammen, sodass meist noch Anpassungsqualifizierungen erforderlich sind, sagt Holger Bock, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Jena. Die konkreten Zahlen: In der Stadt Jena sind rund 3 100 Frauen und Männer arbeitslos – das entspricht einer Quote von 5,6 Prozent. Es gab nur minimale Veränderungen im Vergleich zum Mai. Die niedrigste Arbeitslosenquote wird wieder im Saale-Holzland-Kreis mit 4,2 Prozent verzeichnet. cd
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