Materialwissenschaftler der Universität Jena starten ein neues Forschungsprojekt. Ein Team um Prof. Dr. Klaus D. Jandt hat bereits gezeigt, dass sich aus dem natürlichen Eiweißmolekül Fibrinogen neue Nano-Materialien auf Naturstoffbasis herstellen lassen. Wie sich diese Eiweiß-Nanofasern genau bilden, das ist allerdings ein Rätsel, sagt der Lehrstuhlinhaber für Materialwissenschaft am Otto-Schott-Institut für Materialforschung. Um die Entstehungsmechanismen der Nanofasern zu verstehen, stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG in den kommenden zwei Jahren 160 000 Euro zur Verfügung. Nanofasern werden in der Materialwissenschaft, Medizintechnik, Sensorik und Optik verwendet. So sollen Netzwerke aus den neuen Nanofasern in Zukunft als ein neues Material zur Regeneration von Knochen genutzt werden. cd
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