Die Wahl des Versammlungsortes für die NPD-Wahlkampfveranstaltung im September vor drei Lobedaer Schulen war „unglücklich". Er bedauere tief, was im September gelaufen ist, sagte Oberbürgermeister Albrecht Schröter in der „Aktuellen Stunde" des Stadtrates. Sie war von der Linkspartei beantragt worden. Der Propaganda-Auftritt der NPD, die lautstarke Gegendemonstration und der Polizeieinsatz hatten in den Schulen Kritik bei Lehrern und Eltern und Verunsicherung bei vielen Schülern ausgelöst. Schröter sprach einerseits vom hohen Gut der Versammlungsfreiheit, andererseits würdigte er, dass die Jenaer immer wieder gegen die Parolen der NPD protestieren. In Zukunft soll es nach Angaben des Ordnungsdezernenten Frank Jauch eine bessere Planung geben und ortsteilbezogene Ausweichorte geben. cd
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